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Die
"Aphrodite" von Augsburg,
des "Künstlers" Marcus Lüpertz,
Augsburg hat die Göttin
abgeschoben. Ins Industriegebiet. Gekrümmt und schamrot steht
Aphrodite nun auf ihrem Sockel. Ein Verlagsgebäude im Nacken, blickt
sie über Beton, Teer auf die Müllverbrennungsanlage in Sichtweite.
Dabei sollte die 500.000 Euro schwere Skulptur von Markus Lüpertz
eigentlich im Zentrum stehen, genauer in der Maximilianstraße, in
Augsburgs pulsierendem Herzstück, wo Konsum und Kunsthistorie leben.
Aber die Augsburger wollten die Bronzefigur dort nicht haben. Die
Göttin der Schönheit war ihnen zu hässlich, vielleicht zu modern. Es
wurden Proteste organisiert, Unterschriften gesammelt. Am Ende war der
hochdekorierte Künstler beleidigt, die örtliche Verlegerfamilie, die
das Werk der Stadt schenken wollte, auch, und Aphrodite steht seither
im Abseits. Augsburg und die Moderne, das ist so eine Sache. Dazu
später mehr. (entnommen der Stg. Zeitung)
Gestiftet hatte dieses
"Kunst!"-Werk, die Herausgeberin der «Augsburger Allgemeinen», Ellinor
Holland.
Nun verunstaltet dieses
Gebilde nicht mehr die Prachtstraße von Augsburg, sondern den
Eingangbereich der "Augsburger Allgemeinen" . Den Augsburger Bürgern
sei Dank !!!
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