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Der
,,Frosch zu Bozen" !
Freiheit der ,,Kunstwerker" oder eine
Frechheit?
,,Freiheit"
ist jenes Wort, das wir für unsere Interessen gerne und oft mißbrauchen.
Ähnlich ergeht es dem Wort “Liebe“.
Was ist Freiheit nun wirklich?
Freiheit ist ein Recht des Menschen, Gutes zu tun.
Was ist Kunst?
,,Kunst ist nach heutiger Definition das,
was ein Künstler macht.“
Wer ist ein Künstler?
,,Ein Künstler ist der, der behauptet, Künstler zu sein.“ ( Prof. Dr.
Marinovic, Wien).
Auch die Freiheit der Kunst hat ihre Grenzen:
"Kunst erlangt nicht nur als Kunst
gesellschaftliche Wirklichkeit.
Sie ist - wie jedes menschliche Handeln in Sozialkontakten - in
dieser gesellschaftlichen Wirkungsmacht auch von einer sozialen
Relevanz und vermag daher auch nur in einer rechtlichen Ordnung zu
bestehen. In dieser gleichsam übergreifenden Wirksamkeit von Kunst
müssen rechtliche Einschränkungen zulässig sein, auch wenn sie sich
reflexartig im künstlerischen Gestaltungsraum auswirken...."
"Die Ordnungsvorschriften ... fügen die künstlerische Tätigkeit wie
jede andere Tätigkeit auch in Schranken einer notwendigen äußeren
Ordnung ein. Das Grundrecht der Kunstfreiheit wird durch sie daher im
allgemeinen nicht berührt."
"Juristische Blätter", No11/12, vom 4.6.1983
Künstler und Kunstwerke sind in Gestaltung
und Preis sehr verschieden:
Der Eine malt eine Dummheit sehr einfallsreich.
Ein anderer ist sogar zu dumm, eine Dummheit darzustellen.
Beide wollen aber anerkannt werden und schätzen es sehr, wenn ein
,Politiker" ihnen
Auf die Schulter oder auf das Hirn klopft.
Auch die Direktoren der Museen haben mit
den Künstlern ihre Plage:
Viele Kunstwerke taugen nicht, einen Speisesaal zu schmücken, weil den
Gästen schon beim ersten Anblick der Appetit vergeht.
Und im öffentlichen Klo sind sie auch verboten. Das verlangt
die“Häuslordnung".
Solche Kunstwerke taugen halt dann nur
noch für's Museum.
Es entstehen prachtvolle, ,,moderne"
Kunstwerke, wenn Künstler mit Licht und
Farbe umgehen konnten : Ich denke hier an
Chagall.
Auch zeitgemäße Themen gestalten Künstler oft sehr einfallsreich. Es
gelang ihnen
sogar, die Menschen aufzurütteIn und für Problemlösungen in der
Öffentlichkeit zu
sensibilisieren.
Die Nacktheit ist heute immer mehr
kunstverdächtig. Stellt sich der ,,Künstler“ auch noch nackt zu seinem
„Kunstwerk", wird Sache schon subventionswürdig.
Madame Corrine Diserens! Es
war nicht sehr gescheit von Ihnen, durch den Frosch
mit dem Bierglas arm Kreuze, die Menschen so zu verärgern. Der versoffene
Künstler hätte damals seine persönliche Tragödie auch anders darstellen
können.
Das Kreuz ist für uns Christen das
heiligste Zeichen. Mit den
Überzeugungen der
Menschen sollten Sie, gerade als Schweizerin, bedenklicher und
sorgfältiger umgehen.
Freundliche Grüße!
Martin Humer
- Christlich
Soziale Arbeitsgemeinschaft Österreichs -
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