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Nachrichten
EUROPÄISCHER BÜRGERINITIATIVEN
zum Schutze des Lebens und der Menschenwürde
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Waizenkirchen, Feldweg 1
Telefon: 07277/6342; Telefax: 07277/6342-4
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Der Fluch des Reichtums
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eine Sachverhaltsdarstellung -
Herr Johann Karrer
aus Eigelsberg 5, 5251 Höhnhart, kam am 22.8.2009 in das Büro der
„Bürgerinitiative zum Schutze des Lebens und der Menschenwürde” und
schilderte uns folgenden Sachverhalt:
Herr Karrer betrieb von
1969 bis 11.10.1999 (bis zur Eröffnung des Konkurs) auf eigenen
Grundstücken in Eigelsberg, Gemeinde Aspach, ein Quarz-Kieswerk.
Das Unternehmen wurde
wirtschaftlich und gewinnbringend, laut mehreren Gutachten,
vorbildlich geführt.
Das äußerst ergiebige Schottervorkommen erstreckte sich auf 3 Liegenschaften.
Die Gesamtfläche umfaßt 19 Hektar.
Die durchschnittliche Abbauhöhe des Schotters (Quarzkies) ist 40
Meter (4 Bermen).
Das ergibt ein Schottervorkommen von über 10 Millionen Tonen.
Um den Abbau des Schotters zu aktivieren, nahm ich bei der Sparkasse
Frankenmarkt einen Kredit von 20 Millionen ATS auf.
Mit diesem Kredit finanzierte ich den Aufbau meines Betriebes.
Die grundbücherliche Besicherung
des Kredites umfaßte in Simultanhaftung alle drei Liegenschaften.
Für den Abbau des Schottervorkommens war der Bau einer Straße
notwendig.
Für den Bau der Straße mit Öffentlichkeits-Recht stellte ich den
Grund zur Verfügung und lieferte preisgünstig den Schotter.
Ich betone abermals:
Ich führte meinen „Bergbaubetrieb” viele Jahre hindurch zum Ärger
einiger Neider rationell und gewinnbringend und zukunftsorientiert.
1995 hat meine „Heimatgemeinde”
unvorhergesehen und überraschend ein Fahrverbot verfügt.
Betreiber des Fahrverbotes war eine Bürgerinitiative von
Nebeninteressenten.
Ihre Begründung war äußerst fadenscheinig.
Es dürfte sich dabei nur um ein Fortwirken von Neidkomplexen
gehandelt haben.
Die Straßensperre war nicht nur sinnlos, da ich der überwiegende
Hauptinteressent war, sondern auch völlig rechtswidrig. (nach den §§
83 u.116 MinroG, örtliche Standorts-Gebundenheit gelten als erteilt,
ex. lege vom 1.1.1991)
Die Folge der Straßensperre war das „Aus” für meinen Betrieb.
Normaler Weise sind vernünftige Bürgermeister am Aufbau von
Betrieben in ihren Gemeinden interessiert.
Dem Sachverhalt nach drängt sich die Frage auf, welche Mafia „spitz”
auf das reiche Schottervorkommen ist.
Welche Behörden decken unter Mißbrauch der Amtsgewalt diese
Machenschaften?
Die Sparkasse stellte trotz x-facher Besicherung den Kredit fällig
und beantragte den Konkurs
Am 11. 10 1999 wurde wegen „Liquiditätsstockung” dann der Konkurs
eröffnet.
Bei der Abwicklung des Konkurses wurden die reichen
Schottervorkommen kaum berücksichtigt und bewertet.
Bezeichnender Weise
hat selbst der Masseverwalter, Dr. Florian Lackner in einem
Gutachten nachweislich festgesellt, daß der Familienbetrieb, der
Erbhof „.Madlgut”, welcher der Familie Karrer gehört, bis
2007 noch schuldenfrei war.
(ausgenommen das Hypotheken-Darlehen von 20 Millionen ATS, das Herr
Karrer von der Sparkasse Frankenmarkt genommen hat (mit 3
Liegenschaften abgesichert).
Natürlich ist Herr Karrer den dafür eingegangenen Verpflichtungen
stets nachgekommen.
Wenn man den Erzählungen des Herrn Karrer folgt, so wird immer
deutlicher, daß das Schottervorkommen einem „Interessenten” in die
Hände gespielt werden sollte. Was sagt dazu der Jurist Dr. Karl
Mandl, Bürgermeister von Aspach?
Daß ich dem Vorhaben Widerstand leistete, dürfte einem Menschen mit
Hausverstand durchaus verständlich sein.
Daß mein Widerstand ebenfalls Folgen hatte, ist ebenfalls durchaus
verständlich.
Dr. Heinrich Leopold Ammerer,
der die Versteigerungen der Liegenschaften durchführte, ließ Karrer
ohne psychiatrisches Gutachten „besachwaltern", für „halbdeppert”,
für „halbdeppert“ erklären.
Mit dieser Maßnahme hofften die „Gerechten”,
die Amtsmißbräuche „abzusegnen". Dabei sei noch erwähnenswert, daß
derselbe Richter Herrn Karrer keine Verfahrenhilfe gewährte.
Das sind ja Zustände wie im fernen Sizilien!
Wir hatten bei dem langen Gespräch mit Herrn Karrer nie den
Eindruck, daß wir es bei ihm mit einem "Teilentmündigten" zu tun
hätten, im Gegenteil:
Herr Karrer sprach zusammenhängend,
drückte sich verständlich aus und hatte darüber hinaus ein
beachtliches Sachwissen und auch weit überdurchschnittliche
juridische Kenntnisse.
Die Sache auf den Punkt gebracht:
Herrn Karrer soll auf sehr dubiose Weise, besser gesagt, mit
kriminellen Methoden, um sein reiches Quarzkiesvorkommen gebracht
werden.
Waizenkirchen, 25. August 2009
gez.
Martin
Humer, Obmann der
„Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs“
V.i.S.d.P.: „Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft
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