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Mißbrauch der Amtsgewalt

 

 
 
 
 
 
 

Der Fluch des Reichtums

- hier: Quarz-Kieswerk Karrer -

 

Nachrichten

EUROPÄISCHER BÜRGERINITIATIVEN

zum Schutze des Lebens und der Menschenwürde

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Der Fluch des Reichtums

- eine Sachverhaltsdarstellung -

 

Herr Johann Karrer aus Eigelsberg 5, 5251 Höhnhart, kam am 22.8.2009 in das Büro der „Bürgerinitiative zum Schutze des Lebens und der Menschenwürde” und schilderte uns folgenden Sachverhalt:

Herr Karrer betrieb von 1969 bis 11.10.1999 (bis zur Eröffnung des Konkurs) auf eigenen Grundstücken in Eigelsberg, Gemeinde Aspach, ein Quarz-Kieswerk.

Das Unternehmen wurde wirtschaftlich und gewinnbringend, laut mehreren Gutachten, vorbildlich geführt.

Das äußerst ergiebige Schottervorkommen erstreckte sich auf 3 Liegenschaften.

Die Gesamtfläche umfaßt 19 Hektar.

Die durchschnittliche Abbauhöhe des Schotters (Quarzkies) ist 40 Meter (4 Bermen).

Das ergibt ein Schottervorkommen von über 10 Millionen Tonen.

                       

Um den Abbau des Schotters zu aktivieren, nahm ich bei der Sparkasse Frankenmarkt einen Kredit von 20 Millionen ATS auf.

Mit diesem Kredit finanzierte ich den Aufbau meines Betriebes.

Die grundbücherliche Besicherung des Kredites umfaßte in Simultanhaftung alle drei Liegenschaften.

 

Für den Abbau des Schottervorkommens war der Bau einer Straße notwendig. Für den Bau der Straße mit Öffentlichkeits-Recht stellte ich den Grund zur Verfügung und lieferte preisgünstig den Schotter.

Ich betone abermals:

Ich führte meinen „Bergbaubetrieb” viele Jahre hindurch zum Ärger einiger Neider rationell und gewinnbringend und zukunftsorientiert.

1995 hat meine „Heimatgemeinde” unvorhergesehen und überraschend ein Fahrverbot verfügt. Betreiber des Fahrverbotes war eine Bürgerinitiative von Nebeninteressenten.

Ihre Begründung war äußerst fadenscheinig.

Es dürfte sich dabei nur um ein Fortwirken von Neidkomplexen gehandelt haben.

Die Straßensperre war nicht nur sinnlos, da ich der überwiegende Hauptinteressent war, sondern auch völlig rechtswidrig. (nach den §§ 83 u.116 MinroG, örtliche Standorts-Gebundenheit gelten als erteilt, ex. lege vom 1.1.1991)

Die Folge der Straßensperre war das „Aus” für meinen Betrieb.

Normaler Weise sind vernünftige Bürgermeister am Aufbau von Betrieben in ihren Gemeinden interessiert.

Dem Sachverhalt nach drängt sich die Frage auf, welche Mafia „spitz” auf das reiche Schottervorkommen ist.

 

Welche Behörden decken unter Mißbrauch der Amtsgewalt diese Machenschaften?

Die Sparkasse stellte trotz x-facher Besicherung den Kredit fällig und beantragte den Konkurs

Am 11. 10 1999 wurde wegen „Liquiditätsstockung” dann der Konkurs eröffnet.

Bei der Abwicklung des Konkurses wurden die reichen Schottervorkommen kaum berücksichtigt und bewertet.

Bezeichnender Weise hat selbst der Masseverwalter, Dr. Florian Lackner in einem Gutachten nachweislich festgesellt, daß der Familienbetrieb, der Erbhof „.Madlgut”, welcher der Familie Karrer gehört, bis 2007 noch schuldenfrei war.

(ausgenommen das Hypotheken-Darlehen von 20 Millionen ATS, das Herr Karrer von der Sparkasse Frankenmarkt genommen hat (mit 3 Liegenschaften abgesichert).

Natürlich ist Herr Karrer den dafür eingegangenen Verpflichtungen stets nachgekommen.

 

Wenn man den Erzählungen des Herrn Karrer folgt, so wird immer deutlicher, daß das Schottervorkommen einem „Interessenten” in die Hände gespielt werden sollte. Was sagt dazu der Jurist Dr. Karl Mandl, Bürgermeister von Aspach?

 

Daß ich dem Vorhaben Widerstand leistete, dürfte einem Menschen mit Hausverstand durchaus verständlich sein.

Daß mein Widerstand ebenfalls Folgen hatte, ist ebenfalls durchaus verständlich.

 

Dr. Heinrich Leopold Ammerer, der die Versteigerungen der Liegenschaften durchführte, ließ Karrer ohne psychiatrisches Gutachten „besachwaltern", für „halbdeppert”, für „halbdeppert“ erklären.

Mit dieser Maßnahme hofften die „Gerechten”, die Amtsmißbräuche  „abzusegnen". Dabei sei noch erwähnenswert, daß derselbe Richter Herrn Karrer keine Verfahrenhilfe gewährte.

Das sind ja Zustände wie im fernen Sizilien!

 

Wir hatten bei dem langen Gespräch mit Herrn Karrer nie den Eindruck, daß wir es bei ihm mit einem "Teilentmündigten" zu tun hätten, im Gegenteil:

Herr Karrer sprach zusammenhängend, drückte sich verständlich aus und hatte darüber hinaus ein beachtliches Sachwissen und auch weit überdurchschnittliche juridische Kenntnisse.

Die Sache auf den Punkt gebracht:

Herrn Karrer soll auf sehr dubiose Weise, besser gesagt, mit kriminellen Methoden, um sein reiches Quarzkiesvorkommen gebracht werden.

 

Waizenkirchen,  25. August 2009          

       

gez. Martin Humer, Obmann der

„Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs“

 

 

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